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Gesetzliche Rentenversicherung

Die Gesetzliche Rentenversicherung ist nach wie vor die wichtigste Säule der Altersversorgung für abhängig Beschäftigte. Dies wird voraussichtlich auch nach den künftig zu erwartenden Reformen nicht anders sein.

Die Gesetzliche Rente wird nach einem Umlageverfahren finanziert. Die Veränderung der Bevölkerungsstruktur führt zu Problemen: Immer weniger Erwerbstätige müssen immer mehr Rentner versorgen.
Die Lebenserwartung der Rentner steigt permanent. Eine heute 60-jährige Frau hat eine Lebenserwartung von 24,5 Jahren. Diese steigende Rentenzahldauer muss ebenfalls bei der Finanzierung der Renten berücksichtigt werden.

Daher wird die Bedeutung der Säulen "betriebliche Altersversorgung" und "private Vorsorge" in dem Maße zunehmen, wie die Bedeutung der ersten Säule abnimmt. Die Rentenreform 2001, das Altersvermögensgesetz (AVmG), unterstützt die Vernetzung der Gesetzlichen Rente mit der betrieblichen und privaten Vorsorge durch Steuererleichterungen bzw. direkte Förderung.

Entscheidend ist, die verfügbaren Informationen zum Rentenrecht rechtzeitig zu nutzen, um optimale Vorsorge zu treffen. Unrealistische Erwartungen bezüglich der Tragfähigkeit der gesetzlichen Rente werden hierdurch vermieden. Kostenlose Broschüren und Berechnungsprogramme stellt das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit zur Verfügung.